{"id":1021,"date":"2016-07-31T07:30:02","date_gmt":"2016-07-31T07:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.martina-tegtmeier.de\/?page_id=1021"},"modified":"2016-08-03T09:04:40","modified_gmt":"2016-08-03T09:04:40","slug":"meine-meinung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martina-tegtmeier.de\/?page_id=1021","title":{"rendered":"Meine Meinung"},"content":{"rendered":"<h4>31.7.2016<\/h4>\n<p><strong>Die AfD ist eine frauenfeindliche Partei!<\/strong><\/p>\n<p>85 % der Partei-Mitglieder sind M\u00e4nner. Auf der Landesliste zur Landtagswahl steht die erste (von insgesamt 2 der 26 benannten Personen) Frau auf Platz 16.<\/p>\n<p>Die AfD hat per Satzung verboten, dass es eine innerparteiliche Frauen-Arbeitsgemeinschaft geben kann, die vorher vorhandenen Arbeitsgruppen mussten sich aufl\u00f6sen. Die AfD wendet sich massiv gegen jegliche aktive Gleichstellungspolitik und F\u00f6rderung von Frauen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Die AfD will Genderforschung abschaffen \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Wozu <strong>Genderforschung<\/strong>? Z. B. damit M\u00e4nner und Frauen die medizinische Behandlung bekommen, die sie brauchen. Ohne Genderforschung w\u00fcssten wir heute nicht, dass Frauen andere Symptome bei einem Herzinfarkt aufweisen und die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden, in einem anderen Lebensabschnitt am gr\u00f6\u00dften ist, als bei M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>Die Deutsche Herzstiftung informiert: <strong>Auch bei Frauen ist Herzinfarkt<\/strong> in Industriel\u00e4ndern <strong>die h\u00e4ufigste Todesursache. <\/strong>Die Ursachen sind jedoch andere als bei M\u00e4nnern. <strong>Sollen Frauen sterben, weil ihre Symptome einer Erkrankung nicht erkannt werden? \u2013 Das ist mit mir nicht zu machen!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die AfD will Frauen vorschreiben, wie sie leben sollen \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Die AfD verfolgt das Ideal der \u201eVollzeit-Mutter mehrerer Kinder\u201c &#8211;\u00a0 was gleichzeitig die R\u00fcckkehr zum m\u00e4nnlichen \u201eFamilien-Ern\u00e4hrermodell\u201c bedeutet. Das Leitbild ist die Hausmutti, die sich in erster Linie um (mehrere) Kinder und zu pflegende Angeh\u00f6rige k\u00fcmmert. Das klingt nach Benachteiligung all jener, die ein anderes Familienbild leben m\u00f6chten. <strong>Ich m\u00f6chte, dass Frauen und M\u00e4nner ihren Lebensentwurf selber festlegen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die AfD lehnt Gender Mainstreaming als \u201eUmerziehungsma\u00dfnahme\u201c ab \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen und politischen Vorhaben die unterschiedlichen Auswirkungen auf die Lebenssituationen und Interessen von Frauen und M\u00e4nnern grunds\u00e4tzlich und systematisch zu ber\u00fccksichtigen. <strong>Das m\u00f6chte die AfD verhindern \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die AfD will (nur) eine Grundausstattung f\u00fcr Kinderg\u00e4rten finanzieren \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Wir brauchen mehr als eine Grundausstattung f\u00fcr Kinderg\u00e4rten (f\u00fcr 3- bis 6-j\u00e4hrige Kinder). Wer eine Grundausstattung mit einer Kostenfreiheit f\u00fcr Eltern bewirbt, aber gleichzeitig in sein Programm schreibt, dass alles \u00fcber diese Grundausstattung hinaus von den Kitas selbst erwirtschaftet werden muss, muss sich schon die Frage gefallen lassen, wie das gemacht werden soll. <strong>Soll allein der Geldbeutel der Eltern \u00fcber das Angebot in den Kitas entscheiden? Reiche Eltern, bessere Angebote? &#8211; Nicht mit mir.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die AfD will Menschen mit Handicaps aus der Gesellschaft ausschlie\u00dfen \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Etwa 14,5 % der in M-V lebenden Menschen haben eine Behinderung, wobei lernschwache Kinder noch gar nicht mit erfasst sind. Die <strong>AfD <\/strong>spricht sich f\u00fcr Inklusion \u201eim Einzelfall\u201c aus und <strong>stellt damit einen erheblichen Teil unserer Bev\u00f6lkerung ins Abseits \u2013 das ist mit mir nicht zu machen!<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0Die AfD setzt einen Schwerpunkt in der Elitef\u00f6rderung- ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollen wieder fr\u00fcher \u201eaus\u201c-sortiert werden und die Hochschulen sollen das Recht erhalten ihre Studenten nach eigenen Bewertungsma\u00dfst\u00e4ben auszuw\u00e4hlen. So sieht die Chancengleichheit f\u00fcr unsere \u00a0Kinder gewiss nicht aus. <strong>Kinder aus sozial schw\u00e4cheren Familien w\u00e4ren die Verlierer \u2013 mit mir nicht!<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0Die AfD tritt f\u00fcr freie Laden\u00f6ffnungszeiten ein \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Dort wo es unbedingt n\u00f6tig ist, muss es nat\u00fcrlich m\u00f6glich sein, auch \u201erund um die Uhr\u201c zu arbeiten. Die grunds\u00e4tzliche Freigabe der \u00d6ffnungszeiten w\u00fcrde jedoch das Familienleben von betroffenen Besch\u00e4ftigten weiter erschweren. <strong>Unvereinbarkeit von Familie und Beruf f\u00f6rdern? \u2013 Nicht mit mir!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die AfD m\u00f6chte den solidarischen Finanzausgleich im Bund abschaffen \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Da M-V sich nur zu ca. 50 % selbst finanzieren kann, w\u00fcrde das bedeuten, dass die Steuern im Land dramatisch steigen m\u00fcssten. <strong>Drastische Einkommensteuererh\u00f6hungen? \u2013 Nicht mit mir!<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0Die AfD will das duale System aus \u00f6ffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk abschaffen \u2013 ich nicht! <\/strong><\/p>\n<p>Es mag popul\u00e4r sein, die GEZ-Geb\u00fchren abzuschaffen. F\u00fcr mich liegt die Verantwortung f\u00fcr qualit\u00e4tsvolle Angebote in erster Linie beim \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich mir das <strong>Mitverfolgen der n\u00e4chsten Fu\u00dfball-WM nicht erkaufen m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0Die AfD will die Reisefreiheit abschaffen \u2013 ich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>27.7.2016<\/p>\n<p><strong>Bessere L\u00f6hne in MV zwingend n\u00f6tig<\/strong><\/p>\n<p>Nach Gewerkschaftsangaben liegt in Mecklenburg-Vorpommern der durchschnittliche Bruttolohn eines Arbeitnehmers mit 2.100 Euro im Monat um 37 Prozent unter dem Verdienst in Hamburg und um 22 Prozent unter dem in Schleswig-Holstein. Trotzdem erteilt die Vereinigung der Unternehmensverb\u00e4nde (VUMV) der Forderung nach einer schnellen Gehaltsangleichung zwischen Ost und West \u2013 wie zuletzt von Ministerpr\u00e4sident Erwin Sellering gefordert &#8211; eine deutliche Absage.<\/p>\n<p>Aus einer Meldung des NDR: <em>Forderungen nach h\u00f6heren Einkommen seien in Wahlzeiten zwar popul\u00e4r, lie\u00dfen sich aber nicht politisch verordnen, so VUMV-Pr\u00e4sident Thomas Lambusch. Das zu regeln sei Aufgabe der Tarifpartner (also der Arbeitgeber und der Gewerkschaften). Noch jedenfalls &#8222;l\u00e4uft die Wirtschaft in weiten Teilen gut&#8220;, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung. Die Arbeitgeber warnen aber davor, dass der Standort Mecklenburg-Vorpommern zur\u00fcckfallen k\u00f6nnte. Der Wettbewerb k\u00f6nne nicht durch h\u00f6here L\u00f6hne gewonnen werden. Von der Landespolitik verlangt die Wirtschaft gute Rahmenbedingungen. Sie m\u00fcsse das Handeln der Arbeitgeber erleichtern und die &#8222;Dynamik des Arbeitsmarktes erh\u00f6hen&#8220;. Was der letzte Punkt konkret bedeutet, lie\u00df der VUMV offen &#8211; meist ist damit aber die Forderung nach mehr Teilzeitbesch\u00e4ftigung und h\u00f6here Beweglichkeit der Arbeitnehmer verbunden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Kritik des VUMV weise ich klar zur\u00fcck. Der VUMV erweist sich mal wieder als Dinosaurier der Wirtschaftsverb\u00e4nde. Als Niedriglohnland hat Mecklenburg-Vorpommern keine Zukunft. Die SPD setzt sich deshalb auch weiterhin f\u00fcr die Angleichung der L\u00f6hne in Ost und West ein: Ganz egal, ob das dem VUMV passt oder nicht. Denn Aufgabe der Politik ist es, nicht nur gute Rahmenbedingungen f\u00fcr Unternehmen, sondern f\u00fcr alle Menschen im Land zu schaffen, so Tegtmeier. Sie kenne gen\u00fcgend Geschichten von Unternehmern, die berichteten, dass sie dringend ben\u00f6tigte Fachkr\u00e4fte nicht binden k\u00f6nnten, weil das Land leider den Ruf eines Billiglohnlandes habe.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31.7.2016 Die AfD ist eine frauenfeindliche Partei! 85 % der Partei-Mitglieder sind M\u00e4nner. Auf der Landesliste zur Landtagswahl steht die erste (von insgesamt 2 der 26 benannten Personen) Frau auf Platz 16. 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